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Arbeitgeberkosten

Zuletzt geändert am 05.05.2017 12:01 von Wiki Redakteur

Festangestellte Mitarbeiter finden sich immer öfter auf landwirtschaftlichen Betrieben. Diese werden sowohl auf dem eigentlichen Betrieb aber auch bei überbetrieblichen Leistungen eingesetzt.

Fremdarbeitskräfte verursachen allerdings schnell hohe Kostenbelastungen. Die effektiv geleisteten Stunden entsprechen in der Regel nicht dem überwiesenen Lohn. Dadurch sind die Lohnkosten höher als veranschlagt. Eine genaue Betrachtung der tatsächlichen Arbeitszeiten und der Lohnnebenkosten ist daher zwingend notwendig.

Beispiel:

Ein Landwirt überlegt sich aufgrund steigender Arbeitsbelastungen einen festen Mitarbeiter einzustellen. Er möchte einen Stundelohn von 15€ Arbeitnehmer-Brutto zahlen und veranschlagt eine Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche.

Abzüglich Urlaub und möglicher Krankheitsfälle arbeitet die Fremd-AK knapp über 200 Arbeitstage im Jahr.

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Die damit geleisteten Stunden liegen bei ca. 1650 im Jahr. Im Vergleich dazu zahlt der Landwirt dem Arbeitnehmer aber weit über 260 mehr Stunden aus, da Urlaub oder Krankheit voll bezahlt werden müssen. Zum zuschlagsfreien Jahreslohn kommen dann noch Urlaubsgelder und die gesamten Sozialversicherungsbeiträge für den Arbeitgeber dazu. Das Verhältnis zwischen tatsächlich ausbezahltem Lohn und den geleisteten Stunden erhöht den Stundenlohn von 15€ auf gut 25€.

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(Quelle: W. Pfadler)