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Werkstudent

Zuletzt geändert am 05.05.2017 11:59 von Wiki Redakteur

Landwirtschaftliche Betriebe können Studenten auf Basis eines Werkstudentenvertrages anstellen. Der Student ist außer in der Rentenversicherung versicherungsfrei. Sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer zahlen eine Beitragsbelastung von 9,35%. Für Entgelte zwischen 450,01 und 850 € pro Monat können Studenten die Gleitzonenregelung nutzen.

Vorrausetzung für die Beschäftigung ist eine 20-Stunden-Grenze in der Woche. Die Arbeitszeit sollte daher überwiegend in den Abend- bzw. Nachtstunden und /oder am Wochenende stattfinden. Wird die Arbeit ausschließlich in der vorlesungsfreien Zeit mit einer Wochenarbeitszeit von mehr als 20 Stunden ausgeübt, ist dies unerheblich. Allerdings gilt noch eine 26-Wochen-Grenze. Wenn ein Student im Laufe eines Jahres (nicht Kalenderjahr, sondern Zeitjahr, zurückgerechnet vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung) über 26 Wochen (182 Kalendertage) mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden beschäftigt ist, gehört er vom Erscheinungsbild zu den Arbeitnehmern.

Ob die Anstellung befristet oder unbefristet ist, bleibt generell uninteressant. Auch die Höhe des Entgelts ist beliebig.

 

Beispiel:

Ein Landwirt einigt sich mit einem arbeitswilligen Studenten auf eine Anstellung als Werkstudent. Sie legen einen Stundenlohn von 12 € pro Stunde fest. Der Student arbeitet vorwiegend am Wochenende und in den Semesterferien (Freitag-Sonntag).

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Der Student verdient im Monat 960 € bei 20 Stunden in der Woche und fällt somit aus der Familienversicherung der Krankenkasse heraus. Ein Kassenbeitrag von 80 € pro Monat wird fällig. (Quelle: LBD)


 

Maximale Arbeitsstunden pro Monat bei 8h Tag: 80 h pro Monat = ca. 10 Tage im Monat